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Hypnose-Lexikon

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Altersprogression
Eine Versetzung des Klienten in die Zukunft.

 

Altersregression
Rückführung im jetzigen Leben. Die Person erlebt das Ganze jedoch nicht noch einmal. Sie spielt quasi eine Rolle und simuliert die Vergangenheit, sie tut "als ob".

 

Amnesie
Mangel des Erinnerungsvermögens
Gedächtnisverlust / Vergessen bestimmter Tatsachen.
Tritt häufiger nach tiefer Trance für den Zeitraum während der Trance auf.

 

Anästhesie
Betäubung / Mangel an Schmerzbewusstheit und Empfindungslosigkeit, was durch Hypnose hervorgerufen werden kann.
Auch die Narkose wird als Anästhesie bezeichnet.

 

Anker
Eine Handlung oder eine visuelle Erinnerung, die an ein Gefühl oder eine Episode erinnert. Dadurch soll die gesetzte Suggestion verstärkt und auch immer wieder abrufbar werden, s. auch Trigger

 

Auflösen der Hypnose
Das Auflösen der Hypnose ist ein wichtiger Punkt einer Hypnose. Hier werden alle Suggestionen, die nicht im Wachzustand erhalten bleiben sollen, wie z. B. Schwere und Unbeweglichkeit, vom Hypnotiseur wieder aufgelöst und zurückgenommen.

 

Autogenes Training
Eine von J. H. Schulz entwickelte Methode, durch Entspannungstraining bestimmte Körperfunktionen zu beeinflussen (z. B. Schwere und Wärme der Arme und Beine etc.).

 

Autosuggestion
Suggestionen, die man sich selbst gibt und dadurch sein eigenes Verhalten und Erleben beeinflusst.

 

Bewusstsein
Jener Teil unseres Verstandes, der uns ermöglicht, Handlungen und Tätigkeiten "bewusst“ (mit unserem Willen) zu steuern, auch jener Teil, der uns eine eigene Persönlichkeit "bewusst" macht.
Sich selbst bewusst sein gilt als eine hohe Entwicklungsstufe, die nur intelligentere Tiere und auch der Mensch beherrscht.

 

Blitzhypnose
Hypnoseeinleitungsverfahren, bei dem der Proband mit einer Fallbewegung besonders schnell in Trance versetzt wird. Die Technik löst die Fallbewegung beim Probanden aus und die Trance kann anschließend vertieft werden.

 

Dissoziation
Bewusst vorgenommene Veränderung der Wahrnehmung, Loslösung/ Umstand, dass sich ein hypnotisierter Mensch von der momentanen Realität loslösen kann.

 

Entspannungstechniken
Techniken, um Spannungs- und Erregungszustände abzubauen, die durch psychische und physische Belastungen erzeugt wurden.
Selbsthypnose, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, verschiedene Atemübungen, Yoga oder Meditationsübungen sind einige Beispiele hierfür.


Esdaile-State
Benannt nach seinem Entdecker, dem britischen Arzt James Esdaile ( 1808-1859 ) Hypnotisches Koma. Noch tieferer hypnotischer Zustand als der Somnambulismus. In dieser Trancetiefe schliesst der Klient das Umfeld fast gänzlich aus. Desweiteren ein Zustand absoluter Schmerzfreiheit.

 

Fixationsmethode
Hypnoseeinleitungsverfahren, bei dem der Proband einen festgelegten Punkt fixiert und somit sein Bewusstsein eingeengt wird.

 

Fraktionierte Hypnose
Hypnoseverfahren bei dem die Hypnose eingeleitet, aber gleich nach Erreichen des Trancezustandes wieder in ein Wachbewusstsein gebracht wird, um erneut mit der Induktion zu beginnen. Das hat zur Folge das die Trance mit jedem Mal tiefer wird.

 

Halluzinationen
Man unterscheidet zwischen positiven und negativen Halluzinationen. Bei positiven Halluzinationen erlebt man in einem festgelegten Rahmen mehr, als tatsächlich vorhanden ist (z. B. statt einem Stuhl zwei), bei negativen Halluzinationen wird umgekehrt etwas tatsächlich Vorhandenes nicht wahrgenommen
(z. B, statt einem Stuhl keiner).

 

Hypermnesie
Stark gesteigertes Gedächtnis, das im hypnotischen Zustand eintreten kann (Gegenteil von Amnesie).

 

Hypnoider Zustand
Gewisse Loslösung vom Alltag und körperliche und geistig-seelische Entspannung.

 

Hypnose
Hypnose ist ein durch Induktionen (Einleitung) künstlich hervorgerufener schlafähnlicher Trancezustand, bei dem das Bewusstsein eingeengt ist und die Person äußeren Reizen gegenüber unempfindlich erscheint. Hypnose hat allerdings mit Schlafen nichts zu tun.

 

Hypnoseeinleitung
Auch Hypnoseinduktion genannt, dieser Vorgang führt den Probanden in die Trance hinein und versucht sie weiter zu vertiefen.

 

Hypnotisand
Die Person, die hypnotisiert wird. Häufig wird auch der Begriff Proband verwendet.

 

Hypnotische Analgesie
Mangel an Schmerzbewusstheit und Empfindungslosigkeit.

 

Hypotaxie
Mittlerer Hypnosezustand (Trancezustand).

 

Ideomotorisch
Der Begriff kommt aus dem griechischen und bedeutet übersetzt „eigen“, „selbst“ Wörtlich übersetzt bedeutet ideomotorisch also „selbst ausgelöste Bewegungen“, also unbewusst ausgeführte Bewegungen.

 

Induktion
(Hypnose-) Einleitung

 

Katalepsie
Durch Muskelverkrampfung hervorgerufene Versteifung einzelner Muskeln bzw. des ganzen Körpers. Gliedmaßen bleiben in fast jeder Position, in die sie zuvor gebracht wurden.

 

Kataleptische Brücke
Bei der kataleptischen Brücke ist der gesamte Körper steif. Die Schultern und die Beine liegen auf einer Oberfläche (meist auf 2 Stühlen) auf, der restliche Körper schwebt frei wie eine Brücke. Dieses Phänomen wird besonders gern in Hypnose-Shows vorgeführt. Zur Krönung steigt der Hypnotiseur selbst oder eine andere Person auf den Probanden drauf. Der Körper ist zwar in der Lage, dies auszuhalten, jedoch ist dies nicht ungefährlich! Im harmlosesten Falle trägt der Hypnotisand nur Muskelkater davon, im schlimmeren Fällen können schwerere Verletzungen wie z. B. Meniskusschäden oder Knochenbrüche auftreten. Oder stellen Sie sich gar mal vor, eine Frau ist (noch nicht sichtbar) schwanger...

 

Kontraindiziert
Alle Umstände, die eine Anwendung einer Hypnose - gegebenenfalls Selbsthypnose ausschließen.

 

Kryptonäsie
Unbewusste Erinnerung

 

Levitation
Schwerelosigkeit, Schweben. Wenn man während einer Hypnose suggeriert, dass sich einzelne Körperpartien nach oben bewegen, z. B. ein steigender Arm, ein gehobenes Bein, dann nennt man dies Levitation.

 

Luzides Träumen
Der luzide Traum, auch Klartraum genannt, ist ein Traum, in dem man sich bewusst ist, dass man träumt. Durch dieses Wissen kann man (begrenzt möglich) in seinen Traum eingreifen. Man kann dadurch in die Traumhandlungen und in die Traumumgebung eingreifen.

 

Medizinische Hypnose
In einer medizinischen Hypnose wird die Trance verwendet um Krankheiten aller Arten zu behandeln. Besonders häufig werden psychische Erkrankungen behandelt.
Weit verbreitet ist auch die Hypnose beim Zahnarzt.

 

NLP
Neurolinguistisches Programmieren (Neuro = Nerven, Linguistik = Sprache)
Zielgerichtete Anordnung von Informationsabläufen.
Eine Suggestionstechnik, die mit Verankerung die Suggestion verstärkt und so schnell erneut abrufbar macht.

 

Posthypnotisch
post = nach / Befehl der nach Beendigung der Hypnose vom Unterbewusstsein ausgeführt wird, man kann dies mit einer Zwangshandlung vergleichen.

 

Proband
Die Person, die hypnotisiert wird. Häufig wird auch der Begriff Hypnotisand verwendet

 

Progressive Muskelentspannung
Die Progressive Muskelentspannung ist eine von E. Jacobsen entwickelte Entspannungsmethode. Anfänglich spannt man einzelne Muskelgruppen an, und lässt diese Spannung mit dem Ausatmen wieder los, wodurch eine Entspannung einsetzt. Nachdem das mit einzelnen Muskelgruppen (wie z. B. Arme oder Beine) gut funktioniert, macht man dies mit dem ganzen Körper.

 

Rapport
Kontakt zwischen Hypnotiseur und Hypnotisand.

 

Regression
Rückführung im jetzigen Leben, d. h. dem Probanden wird suggeriert, dass er sich in frühere Lebensjahre zurückversetzt fühlt.

 

Revivification
Bei der Revivification erlebt der Klient vergangene Begebenheiten aus seinem Leben noch einmal. Alle späteren Erinnerungen, die sich auf die Zeit nach der revivifizierten Altersstufe beziehen, sind für den Zeitraum der Trance "gelöscht".

 

Selbsthypnose
Eine Selbsthypnose ist eine Hypnose ohne einen Hypnotiseur . Man begibt sich selbst durch Autosuggestionen in eine leichte bis mittlere Trance . Eine Selbsthypnose kann keine tiefen Trancezustände erreichen , da das Bewusstsein sich immer noch um die Suggestionen kümmern muss und so nicht ausschalten kann, sondern nur reduzieren.

 

Showhypnose
In der Showhypnose wird die Trance genutzt um einem Publikum die Faszination der Hypnose in Form von Kunststücken und Demonstrationen zu zeigen. Gute Showhypnotiseure nutzen sie auch um die Vorurteile gegenüber der Hypnose abzubauen und die Meinung über die Hypnose zu verbessern.

 

Somnambulismus
Tiefer Hypnosezustand (Trancezustand)
In diesem Zustand ist es möglich, dem Hypnotisanden eine falsche Realität und Halluzinationen vorzugeben.

 

Somnolenz
Leichter hypnotischer Ruhestand

 

Suggestibilität
Empfänglichkeit für Suggestionen

 

Suggestion
Die Suggestion ist das verbale Sprachmittel, das ein Hypnotiseur in Trance zu seinem Probanden sagt. Es ist eine Wortwahl, die eine Möglichkeit als Tatsache voraussetzt.

 

Telepathie
Telepathie ist eine  Form der aussersinnlichen Wahrnehmung und bezeichnet die Fähigkeit, Gedanken zu lesen. Das Phänomen der Telepathie tritt spontan auf. Daher lässt es sich nicht reproduzieren, was die wissenschaftliche Forschung erschwert. Die telepathische Begabung  findet sich häufig  bei Zwillingen.

 

Trance
Trance ist ein veränderter Bewusstseinszustand, bei dem das normale Wachbewusstsein ganz oder teilweise ausgeschaltet ist. Der  Trancezustand kann durch Hypnose, Meditation oder andere  Techniken sowie durch bestimmte Drogen hervorgerufen werden.

 

Trigger
Ein Trigger ist eine Verankerung im Unterbewusstsein. Um einen Trigger zu setzen, wird z. B. von einem Hypnotiseur während einer Hypnosesitzung suggeriert, dass, wenn man sich ein bestimmtes Wort sagt oder denkt oder eine bestimmte Bewegung macht, man z. B.   automatisch in einen ausreichend tiefen Entspannungszustand gelangt, in dem man die Selbsthypnose anwenden kann (o. a.). Solch ein Trigger hat den Vorteil, dass man die Selbsthypnose jederzeit schnell und ohne lange Einleitung anwenden kann. Man entspannt sich sehr schnell und kann sofort mit der Selbstsuggestion beginnen. Auch hat ein gut gesetzter Trigger den Vorteil, ein Absinken in eine zu tiefe Trance zu verhindern. Wer also zu schnell während der Selbsthypnose einschläft, für den kann ein Trigger ebenfalls von Vorteil sein.
Dieses Beispiel bezieht sich nur auf einen Trigger, mit dem man den Zustand der Selbsthypnose sofort erreicht. Ebenso kann man aber auch jede andere Situation so verankern. (s. auch Anker)

 

Unbewusstsein
Steuert automatisierte Handlungen, die durch Erlernen und Übung, ohne darüber "bewusst " nachzudenken, ausgeführt werden, aber jederzeit bewusst kontrolliert werden können.

 

Unterbewusstsein
Das Unterbewusstsein steuert unsere unbewussten Handlungen. Hier ist der Sitz der Triebe, der Instinkte, der Gefühle und die Steuerung der nicht "bewusst“ kontrollierbaren Körperfunktionen.

 

Vigilanz
( lat. vigilantia ) Wachzustand.


Wachhypnose
Jener Zustand, in dem sich ein Hypnotisand befindet, wenn er vom hypnotischen Zustand ins Bewusstsein zurück geholt wird, ohne die Trance zu beenden.